Verlorene Albatrosse kehren zurück

Eigentlich weiß jeder: Wenn die Albatrosse unterwegs sind, scheint die Sonne. So jedenfalls lautet das ungeschriebene Gesetz. Nur leider hat das Wetter im Jahr 2026 offensichtlich keine Mitgliedschaft bei den Albatrossen. Nach Hitzeschlachten, Dauerregen und allem, was dazwischenliegt, wurde auch der Monatspreis auf dem Lenné-Kurs in Phöben am 1. August wieder zu einem echten Regenturnier. Von „typischem Albatroswetter“ also erneut keine Spur – langsam wird’s schon kurios.

Umso schöner war dafür der Blick auf die Teilnehmerliste. Einige Albatrosse, die sich gefühlt in den Winterschlaf verabschiedet hatten, fanden tatsächlich den Weg zurück nach Phöben. Sogar Gründungsmitglieder ließen sich blicken – jene tapferen Pioniere, die hier vor Jahrzehnten ihre Platzreife bestanden haben. Ob die nostalgischen Erinnerungen allerdings beim Score geholfen haben? Eher nicht. Golf kennt bekanntlich kein Verfallsdatum für Bunker oder Drei-Putts.

Netto B (Handicap 17,6–54)

Dank Doppelpreisausschluss und der Entscheidung von Joe Dowling, sein Wochenende lieber etwas früher beginnen zu lassen, rückten die Platzierungen noch einmal ordentlich durcheinander.

Mit 30 Nettopunkten schnappte sich Christoph S. den dritten Platz. Ute D. durfte sich mit 31 Nettopunkten über Rang zwei freuen.

Ganz vorne spielte sich jedoch Louis K. in den Mittelpunkt. Mit starken 43 Nettopunkten ließ er der Konkurrenz keine Chance und marschiert auf der Handicap-Leiter munter weiter nach unten. Neues Handicap: 21,3. Sein Vater dürfte spätestens jetzt regelmäßig einen nervösen Blick auf die Familienrangliste werfen.

Netto A

Deutlich enger ging es in der Nettoklasse A zu. Hier waren 32 Nettopunkte keineswegs eine Eintrittskarte aufs Siegerpodest. Thomas D. musste mit eben diesen 32 Punkten aufgrund des schlechteren Handicaps mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen.

Basti S. machte es kaum besser – ebenfalls 32 Punkte, aber dank des etwas niedrigeren Handicaps immerhin Platz drei.

Werner L. zeigte einmal mehr, warum Erfahrung auf dem Golfplatz unbezahlbar ist. Der alte Fuchs arbeitete punktgenau und sicherte sich mit ebenfalls 32 Nettopunkten Rang zwei.

Den Heimsieg ließ sich schließlich Wolle S. nicht nehmen. Mit 33 Nettopunkten nutzte er seinen Heimvorteil konsequent aus und gewann die Nettoklasse A.

Historischer Bruttosieg

Und dann wurde Geschichte geschrieben.

Normalerweise kommt der Bruttosieger fast automatisch aus der Nettoklasse A. Nicht diesmal.

Martin K., eigentlich in der Nettoklasse B unterwegs, spielte eine überragende Runde mit 22 Bruttopunkten und 41 Nettopunkten. Damit gewann er nicht nur souverän die Bruttowertung, sondern verbesserte sich gleichzeitig auf Handicap 16,5.

Es war seine erste Bruttorede beim Albatros – und auch die meisterte er so souverän wie zuvor seine Golfrunde.

Bleibt nur die Hoffnung, dass sich die verlorenen Albatrosse jetzt wieder regelmäßig bei den Turnieren blicken lassen.

Noch 2 Turniere bis zur VM in Semlin, wo Ihr Euch übrigens jetzt schon für anmelden könnt. Und vergesst nicht Euer Zimmer separat in Semlin direkt zu buchen.

Nur wer 3 Turniere in dieser Saison gespielt hat, kann auch um die Preise mitspielen, alle anderen sind trotzdem gerne gesehen, spielen aber außerhalb der Konkurrenz.

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Albatros Vereinsmeisterschaften 2026:       Golf Resort Semlin am See           

Das Zimmerkontingent steht bis zum 28.08.2026. Gebuchte Zimmer können bis zu 7 Tage vor Anreise kostenfrei storniert werden, danach fallen 80% des Arrangement-Preises an.

Kleine Regelkunde zum Schluss

Unter den Albatrossen scheinen sich inzwischen erstaunlich viele Doktoren zu tummeln – zumindest wenn man einen Blick auf manche Scorekarten wirft. Die Handschrift erinnert teilweise stark an ein ärztliches Rezept. 😉

Ein kleiner Hinweis deshalb:

Als Organisatoren sind wir nicht verpflichtet, unleserliche Eintragungen zu entziffern oder die eingetragenen Ergebnisse nachzufragen. Mit eurer Unterschrift bestätigt ihr die Richtigkeit und die Lesbarkeit der eingetragenen Scores.

Deshalb unsere Bitte: Füllt eure Scorekarten sauber und gut lesbar aus.

Denn wenn wir statt einer 7 eine 1 oder statt einer 5 eine 3 erkennen, gilt das, was wir lesen können. Und Beschwerden helfen dann leider auch nicht weiter – Hieroglyphen gehören ins alte Ägypten, nicht auf die Scorekarte. 😉

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